Der Gemeinderat von Tiefgraben hat die Diskussion über eine mögliche Gemeindezusammenlegung im Mondseeland bis zur Kommunalwahl 2027 ausgesetzt. Ein Antrag der SPÖ +DU wurde am 1. Oktober vorgelegt, der die Behandlung des Themas im Gemeinderat bis zur Wahl zurückstellt. Die Fusion, die bereits seit längerer Zeit in der Diskussion steht, soll nun nicht mehr als eigener Tagesordnungspunkt behandelt werden.
Die Entscheidung folgt auf eine interne Debatte innerhalb der SPÖ, die in den letzten Wochen intensiv wurde. Die Partei hatte im Vorfeld eine mögliche Teil-Rückzug von Vizekanzler Andreas Babler angekündigt, was zu Unruhen in der Regierung geführt hat. Die Koalitionspartner ÖVP und NEOS haben daraufhin klargestellt, dass parteiinterne Diskussionen die Regierungsarbeit nicht beeinträchtigen dürfen.
Die Fusion von Tiefgraben mit anderen Gemeinden im Mondseeland war bereits in der Vergangenheit ein umstrittenes Thema. Die SPÖ hatte den Antrag initiiert, um eine effizientere Verwaltung zu ermöglichen. Die Verzögerung bis 2027 könnte jedoch zu Unzufriedenheit in der Region führen, da die Bürger bereits seit Jahren auf eine klare Entscheidung warten. Die Zukunft der Fusion bleibt damit ungewiss, bis die Kommunalwahlen 2027 abgeschlossen sind.























