Österreich wird ein zentrales Wasserentnahmeregister einführen, um den Wasserverbrauch besser zu überwachen. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) präsentierte den Entwurf bei einer Pressekonferenz. Das Register soll Kleinmengen ausnehmen, aber den Großverbrauch dokumentieren. Ziel ist es, die wasserwirtschaftliche Planung im Zeichen des Klimawandels zu verbessern. Die Debatte um den Wasserverbrauch hat in den letzten Jahren auch auf Großverbraucher abgezielt, die zu viel Wasser nutzen.

Das neue System soll die Verwaltung von Wasserressourcen effizienter gestalten. Es wird vermutet, dass die Daten für die Zukunft wichtig sind, um den Klimawandel zu bewältigen. Totschnig betonte, dass die Registrierung nicht zur Kontrolle, sondern zur Planung diene. Die genaue Umsetzung und die technischen Details sind noch nicht vollständig bekannt.

Der Plan folgt auf eine Debatte, in der der Wasserverbrauch von Großverbrauchern kritisch betrachtet wurde. In der Vergangenheit gab es Diskussionen, ob Unternehmen zu viel Wasser nutzen. Das neue Register soll Transparenz schaffen und gleichzeitig Ressourcen schützen. Die Einführung wird in den nächsten Monaten umgesetzt werden.