Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat nach eigenen Angaben eine neue Auswertung veröffentlicht, die auf die Folgen der Hitzewelle im Sommer 2024 abziht. Laut den Daten wurden im Zeitraum Juni bis August 995 Menschen hitzebedingt verstorben. Dieser Wert stellt einen Höchststand im Vergleich zu den bisherigen Daten dar.
Die Schätzung basiert auf der Analyse der Daten und reicht mit einem 95-Prozent-Unsicherheitsintervall von 625 bis 1.276 Todesfällen. Die AGES betont, dass die Zahl der hitzebedingten Todesfälle im heurigen Sommer höher ist als in jedem vorangegangenen Jahr seit dem Beginn des Hitzemortalitätsmonitorings im Jahr 2017.
Die Hitzewelle im Sommer 2024 war eine der stärksten in Österreich in den letzten Jahren. Temperaturen erreichten in mehreren Regionen über 40 Grad Celsius, was zu einer erhöhten Sterblichkeit, insbesondere bei älteren Menschen, führte. Die AGES warnt vor den langfristigen Auswirkungen der Klimaveränderungen auf die öffentliche Gesundheit. Die Daten zeigen, dass die Hitze in den Sommermonaten zunehmend gefährlicher wird.

























