Die Tiroler Landesregierung hat am 1. Oktober 2026 eine Abschussverordnung für den Bezirk Schwaz und Innsbruck-Land genehmigt. Die Maßnahme folgt auf den Fund eines vermutlich von einem Wolf gerissenen Ziegenbocks in einem Almgebiet. Die Jagd auf den Problemwolf ist bis Ende Oktober 2026 gültig.

Die Verordnung wurde am Mittwoch, 1. Oktober, in Kraft gesetzt. Laut Angaben der Behörden wurde der Angriff auf den Ziegenbock Anfang dieser Woche gemeldet. Die Landesregierung hat daraufhin beschlossen, den Jagdverordnung zu erlassen, um den Schutz der Viehzucht zu gewährleisten.

Die Situation ist Teil einer laufenden Debatte über den Schutz von Wildtieren und die Sicherheit der Landwirtschaft. In Tirol sind in den letzten Jahren vermehrt Fälle von Tierangriffen durch Wölfe gemeldet worden. Die Landesregierung hat in der Vergangenheit mehrfach Maßnahmen ergriffen, um den Konflikt zwischen Wildtieren und Landwirtschaft zu mildern. Die aktuelle Verordnung ist jedoch die erste, die explizit den Abschuss von Wölfen erlaubt.