Die SPÖ hat nach dem Rückzug von Andreas Babler als Bundesparteichef den Wechsel an der Parteispitze eingeleitet. Markus Marterbauer wird ab Jänner 2027 als neuer Bundesparteichef eingesetzt. Babler bleibt als Vizekanzler und Minister im Amt. Die Partei strebt nach einer erneuerten Struktur.

Die Entscheidung folgt auf eine Krisensitzung, bei der die Weichen für einen Neustart gestellt wurden. Landeshauptmann Daniel Fellner aus Kärnten zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. Philip Kucher aus Klagenfurt wird künftig an der Bundesparteispitze mitwirken. Die Wechsel in der Partei werden von den Koalitionspartnern ÖVP und NEOS unterstützt.

Babler zieht sich schrittweise zurück, bleibt aber als Minister im Kabinett. Sein Rückzug wird ab Jahresende vollständig. Die Regierung betont, dass parteiinterne Diskussionen die Regierungsarbeit nicht beeinträchtigen dürfen. Die FPÖ fordert Neuwahlen, während die SPÖ einen geordneten Übergang anstrebt.

Die Zukunft der SPÖ hängt nun von Markus Marterbauer ab. Seine Bereitschaft, von Babler zu übernehmen, wird entscheidend. Gerhard Zeilers Chancen auf eine Nachfolge sind damit vorbei. Die Partei arbeitet an einer neuen Struktur, um ihre Zukunft zu sichern.