Die Energieversorgung in Oberösterreich hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Wandel erfahren. Laut einer aktuellen Analyse ist der Anteil fossiler Energien am Strommix im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gesunken. Dieser Rückgang zeigt, wie stark der regionale Fokus auf erneuerbaren Energien gewachsen ist.
Die Nutzung von Kohle und Erdgas ist im Jahr 2022 um 22 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig stieg der Anteil von Wasserkraft um 8 Prozent. Photovoltaik und Windenergie trugen mit jeweils 12 Prozent zum Strommix bei. Biomasse erreichte einen Anteil von 6 Prozent.
Die Reduzierung der fossilen Energienutzung erfolgt im Rahmen der österreichischen Strategie, die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern. Seit dem Ukraine-Krieg 2022 hat Österreich verstärkt auf erneuerbare Energien gesetzt. In Oberösterreich sind insbesondere die Investitionen in Wasserkraftanlagen und Solarparks gestiegen.
Der regionale Strommix wird jährlich analysiert, um die Fortschritte im Kampf gegen den Klimawandel zu messen. Die Daten zeigen, dass Oberösterreich im Vergleich zu anderen Bundesländern besonders erfolgreich in der Energiewende ist. Die Regierung plant, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 100 Prozent zu erhöhen.



























