Die vorgezogene Parlamentswahl in Serbien hat am Sonntag zu einem Machtwechsel geführt. Die oppositionelle Studentenliste (SL) gewann mit einer klaren Mehrheit. Der langjährige Präsident Aleksandar Vucic gab seine Niederlage zu. Die Wahlbeteiligung erreichte ein Rekordniveau. Die SL setzt sich für eine EU-Reform und eine stärkere Demokratisierung ein. Vucic hatte die Regierung seit 2012 in wechselnden Funktionen dominiert. Er hatte eine enge Zusammenarbeit mit Russland und China gepflegt und Serbien von Europa abgegrenzt. Die neue Regierung wird nun bestimmt. Die SL hat die Unterstützung von jungen und studentischen Bevölkerungsgruppen. Die Wahl gilt als historisch. Die Ergebnisse sind noch nicht vollständig offiziell. Vucic hat seine Verluste anerkannt. Die SL hat die Mehrheit der Sitze erzielt. Die politische Landschaft in Serbien hat sich verändert. Die neue Regierung wird auf die Herausforderungen der EU-Integration und der Medienfreiheit achten müssen. Die Protestbewegung der Studenten hat einen starken Einfluss. Die Zukunft Serbiens ist ungewiss.
Serbien: Opposition gewinnt vorgezogene Parlatswahl






























