Jugendorganisationen in Österreich rufen zu einer Demonstration auf, die am 9. Oktober stattfindet. Das Verbot des Kopftuchtragens für Schülerinnen unter 14 Jahren gilt seit dem Schuljahr 2026/27. Die Demonstration wird unter dem Motto „Schülerinnen sind nicht für politische Botschaften verantwortlich“ organisiert. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr.
Der Tiroler ÖVP-Klubobmann und Integrationssprecher Sebastian Kolland hat das Kopftuchverbot als richtig und notwendig bezeichnet. Er betont die Bedeutung der Integration und die Sicherheit der Schule. Jugendorganisationen kritisieren das Verbot als Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Schülerinnen. Sie fordern eine Diskussion über die Auswirkungen des Verbots auf die Jugend.
Das Kopftuchverbot wurde im Schuljahr 2026/27 eingeführt. Es gilt für alle österreichischen Schulen. Die Jugendorganisationen argumentieren, dass das Verbot die Freiheit der Schülerinnen einschränkt. Sie betonen, dass die Entscheidung über das Tragen von Kopftüchern persönliche und kulturelle Entscheidungen sein sollte. Die Demonstration soll eine Plattform für junge Menschen bieten, um ihre Sichtweise zu äußern.



























