Betroffene und Fachleute trafen sich am Freitag im Wissensturm in Linz. Die Tagung des Vereins Exit Sozial stand unter dem Thema „Stimmenhören“. Etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung sind laut Studien von Stimmenerkrankungen betroffen. Viele Betroffene sprechen nicht über ihre Erkrankung aus Angst vor Stigmatisierung. Die Veranstaltung sollte das Thema aus der Tabuzone holen. Die Teilnehmer diskutierten Lösungsansätze und Möglichkeiten der Unterstützung. Der Verein Exit Sozial setzt sich für Betroffene ein.
Stimmenerkrankungen sind eine Form von psychischer Erkrankung. Sie umfassen Zustände wie Halluzinationen oder innere Stimmen, die nur der Betroffene hört. Solche Erkrankungen werden oft nicht öffentlich thematisiert. Die Tagung in Linz war Teil der weltweiten Aktion „Stimmenhören“ am Welttag der Stimmenerkrankung. Die Veranstaltung bot Betroffenen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu teilen. Experten betonten die Notwendigkeit einer offenen Diskussion. Die Veranstaltung zeigte, dass es Fortschritte in der Aufklärung gibt. Die Teilnehmer hoffen auf mehr Aufmerksamkeit für das Thema.






















