In vielen Industriestaaten haben sich die Einkommensunterschiede zwischen 1995 und 2021 vergrößert. Eine neue Studie weist darauf hin, dass dies vor allem auf weniger ausgleichende Steuern und Sozialleistungen zurückzuführen ist. Österreich bleibt dabei im Vergleich zu anderen Ländern im OECD-Raum bei relativ geringer Einkommensungleichheit.
Die Studie analysiert die Entwicklung der Einkommensunterschiede in 30 Industrieländern. In den meisten Ländern stieg der Unterschied zwischen den höchsten und niedrigsten Einkommen. Österreich zeigte eine geringere Steigerung. Experten erklären dies mit der Steuerpolitik und Sozialleistungen.
Die Untersuchung zeigt, dass die Auswirkungen der Steuerpolitik und der Sozialpolitik auf die Einkommensverteilung stark sind. In Ländern mit höheren Ausgleichsmechanismen blieben die Unterschiede stabiler. Österreichs Politik wird als moderat eingeschätzt. Die Studie betont, dass weiterhin eine Diskussion über die Auswirkungen der Steuerpolitik auf die Einkommensverteilung notwendig ist.

























