Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in Oberösterreich historische Trockenwetterbedingungen gemeldet. Laut einer Analyse erreichen 95 Prozent der Grundwasser-Messstellen extrem niedrige oder sehr niedrige Werte. Dies bestätigt die außergewöhnliche Dürre des Jahres 2026.

In der Region Oberösterreich wurden 227 Messstellen untersucht. Dabei zeigten acht von ihnen den niedrigsten Stand seit Beginn der Messungen. Greenpeace warnt vor den Folgen der extremen Trockenheit. Die Wassertiefe ist in vielen Gebieten auf Rekordtiefstufen.

Die Dürre hat sich in Oberösterreich bereits im Vorjahr bemerkbar gemacht. Im Jahr 2025 war das Land bereits von starken Trockenperioden betroffen. Die aktuellen Messungen zeigen, dass die Situation sich nicht verbessert, sondern sich weiter verschärft.

Die trockene Jahreszeit hat Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Wasserversorgung. Viele Bäder und Seen sind aufgrund des geringen Grundwasserstands gefährdet. Die lokale Bevölkerung und die Landwirte sind besonders betroffen.

Die Situation ist für die Region ungewöhnlich. Experten warnen, dass die Dürre langfristig Auswirkungen auf die Umwelt und die Wirtschaft haben könnte. Die Klimaveränderungen werden als möglicher Grund für die extremen Wetterbedingungen angesehen.