Der Gemeinderat von Gmunden hat am Donnerstagabend die Änderung des Zweitwohnschlüssels für das Hotelprojekt „Seeviertel“ beschlossen. Mit den Stimmen der FPÖ und der ÖVP wurde der Schlüssel von 25 auf 75 Prozent erhöht. Gleichzeitig stieg der Kaufpreis für die Stadt um rund 2,3 Millionen Euro.

Die Entscheidung folgt auf eine langwandelnde Debatte um das Projekt, das in der Region umstritten ist. Die Änderung des Zweitwohnschlüssels ermöglicht eine höhere Auslastung des Hotels. Die FPÖ und die ÖVP stimmten gemeinsam für die Änderung, was als Zeichen für eine koordinierte Position der beiden Parteien gewertet wird.

Das Projekt „Seeviertel“ war bereits in der Vergangenheit Gegenstand von Diskussionen. Die Stadt Gmunden hatte zuvor Bedenken geäußert, da das Projekt den Zweitwohnschlüssel verletzen könnte. Die Erhöhung des Schlüssels soll nun die Bedingungen für das Projekt verbessern. Die FPÖ hatte in der Vergangenheit kritisiert, dass das Projekt nicht ausreichend transparent behandelt wurde.

Die Entscheidung im Gemeinderat unterstreicht die Zusammenarbeit zwischen FPÖ und ÖVP in der Region. Die Parteien hatten bereits zuvor in anderen Themenbereichen koordiniert. Die Erhöhung des Kaufpreises für die Stadt zeigt, dass die finanziellen Aspekte des Projekts weiterhin eine Rolle spielen. Die Zukunft des Projekts hängt nun von der Umsetzung der neuen Regelungen ab.