Die Justizwachebeamten in Graz und Leoben haben während der Aktionswoche erneut auf die prekäre Situation in den Haftanstalten hingewiesen. Die Arbeitszeiten der Beamten sind auf ein Rekordniveau gestiegen. Die Beamten arbeiten derzeit deutlich mehr als die vorgeschriebene Arbeitszeit.
Die Überstunden in den Haftanstalten sind aufgrund der hohen Belegung der Zellen und der fehlenden Personalstärke gestiegen. Die Beamten arbeiten oft mehr als acht Stunden täglich. In einigen Fällen wurden sogar mehr als zehn Stunden gearbeitet.
Die Situation in den Haftanstalten ist bereits seit längerer Zeit kritisch. Die Zahl der Häftlinge ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, während die Personalstärke kaum nachgekommen ist. Die Justizwache fordert daher mehr Planstellen, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren. Die Beamten betonen, dass die Überstunden nicht nur ihre Gesundheit beeinträchtigen, sondern auch die Qualität der Arbeit in den Haftanstalten.






























