Die Demokraten haben bei den US-Midterms die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses erobert. Laut Medienberichten und Hochrechnungen hat die Partei im Repräsentantenhaus sowie im Senat eine klare Mehrheit erzielt. Dies markiert einen historischen Sieg und eine schwere politische Niederlage für Präsident Donald Trump und seine Republikaner.
Die Demokraten haben in republikanischen Hochburgen historische Gewinne erzielt. In mehreren Bundesstaaten gelang es ihnen, Sitze zu gewinnen, die traditionell für die Republikaner reserviert waren. Dies ermöglichte ihnen die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses. Trump, der bislang die Mehrheit im Senat hatte, verliert nun die Kontrolle über die zweite Kammer.
Dieser Machtwechsel folgt auf eine schwere Niederlage für die Republikaner. Die Demokraten haben nicht nur das Repräsentantenhaus zurückerobert, sondern auch den Senat. Dies bedeutet, dass Trump für den Rest seiner Amtszeit als „Lame Duck“ – eine lahme Ente – wahrgenommen wird. Die politische Macht ist nun in den Händen der Demokraten.
Die Demokraten haben auch den ersten afroamerikanischen „Speaker“ in der Geschichte des Repräsentantenhauses ernannt. Hakeem Jeffries aus New York wird zum Vorsitzenden gewählt. Zuvor hatte Trump noch eine Sensation ausgelöst, indem er die Militärhilfe für Israel beendet.
Die Midterms, die am Dienstag stattfanden, sind die zweitwichtigste Wahl in den USA. Die Ergebnisse zeigen einen klaren Machtwechsel und eine Veränderung der politischen Landschaft. Die Demokraten sind nun die dominierende Kraft im US-Kongress.

























