Das österreichische Außenministerium hat vier russische Diplomaten aus Wien ausgewiesen. Die Entscheidung basiert auf Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden, wonach die Betroffenen vermutlich Kontakte zu Mitgliedern des österreichischen Bundesheeres aufgenommen haben. Drei der ausgewiesenen Diplomaten waren an der russischen Botschaft akkreditiert, eine weitere Person war im Bereich militärischer Sicherheit der OSZE tätig.
Die Ausweisung gilt als Reaktion auf Verdachtsmomente, die sich in den letzten Wochen verschärft haben. Die Sicherheitsbehörden stellten fest, dass die Diplomaten Aktivitäten unternommen haben, die mit ihrem diplomatischen Status unvereinbar sind. Das Außenamt bestätigte, dass Maßnahmen gegen die vier Personen ergriffen wurden.
Die Entscheidung folgt auf einen Anstieg der Sicherheitsbedenken gegenüber russischen Diplomaten in Österreich. In der Vergangenheit gab es bereits Fälle, in denen russische Botschaftsmitarbeiter unter Verdacht standen. Die aktuellen Maßnahmen unterstreichen die zunehmende Skepsis gegenüber russischen Interessen in der Region. Die Ausweisung wird als Teil einer breiteren Strategie angesehen, um die nationale Sicherheit zu schützen.



























