Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Geisterfahrt des ehemaligen Justizsektionschefs Christian Pilnacek wurde um drei Monate verlängert. Die FPÖ stellte den Antrag, der mit Unterstützung von ÖVP und anderen Parteien angenommen wurde. Die Befragung von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), der damals Generalsekretär der Volkspartei war, fand am Mittwoch statt.

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Nacht vor Pilnaceks Tod am 20. Oktober 2023. Zwei Polizeibeamte wurden befragt, wobei die Geisterfahrt als Teil der Ermittlungen betrachtet wird. Ein befragter Polizist sah in der Fahrt keine suizidale Absicht. Die FPÖ hat die Verlängerung des Ausschusses beantragt, um weitere Ermittlungen durchzuführen.

Der Fall Pilnacek hat in Österreich viel Aufmerksamkeit erregt. Die Untersuchungsausschuss wurde ursprünglich eingerichtet, um die Umstände um den Tod des ehemaligen Justizsektionschefs zu klären. Die Befragung von Stocker sorgte für eine frostige Stimmung in der Regierung. Die FPÖ betont, dass weitere Ermittlungen notwendig sind, um die vollständige Wahrheit zu erfahren. Die ÖVP unterstützt die Verlängerung, um die Untersuchung fortzusetzen.