Der Tiroler Skisportler Manuel Feller wird den ersten Riesentorläuf auf dem Rettenbachferner in Sölden am 24. Und 25. Oktober verpassen. Der Weltcup-Winter nähert sich mit Riesenschritten, doch Feller konzentriert sich in der Endphase seiner Karriere nur noch auf den Slalom. Nach einem Bandscheibenvorfall und mentalen Tiefs im Sommer hat der 34-Jährige Spaß am Skifahren als oberste Priorität definiert.
Feller, der in der Vergangenheit als Favorit im Riesentorlauf bekannt war, hat sich in den letzten Monaten auf die Slalom-Disziplin fokussiert. Die Entscheidung, den Riesentorlauf auszusetzen, folgt auf eine bewusste Strategie, um seine physischen und mentalen Ressourcen optimal zu nutzen. Der Tiroler, der in der Saison 2022/23 mehrere Podestplätze in Slalom erreichte, betont, dass die Freude am Skifahren im Vordergrund steht.
Der Riesentorlauf auf dem Rettenbachferner ist ein traditionelles Highlight im österreichischen Skisport. Mit einer Strecke von über 1500 Metern und einer Vielzahl von Hindernissen gilt das Event als eine der anspruchsvollsten Herausforderungen im Weltcup. Fellers Ausfall wirft Fragen auf, ob der Slalom die richtige Disziplin für seine Karriereabschlussphase ist. Dennoch betont der Skisportler, dass er sich auf seine Stärken konzentriert und die Freude am Sport als Motivation nutzt.



























