In Niederösterreich leben nach einer neuesten Studie der KMU Forschung Austria weiterhin 134 000 Menschen ohne Zugang zu einem lokalen Lebensmittelgeschäft. Die Gemeinden fehlen in der Region, was zu einer Abhängigkeit von regionalen Lieferketten führt.
Die Studie, veröffentlicht von der Wirtschaftskammer, zeigt, dass viele Gemeinden in Niederösterreich keine eigenen Supermärkte haben. Die Betroffenen müssen daher ihre Lebensmittel über größere Städte oder Online-Dienste beschaffen.
Dieses Problem hat sich in den letzten Jahren nicht verbessert. Experten warnen vor einer zunehmenden Unsicherheit in der Versorgung, insbesondere im Falle von Lieferengpässen oder Naturkatastrophen. Die Abhängigkeit von außergemeindlichen Lieferanten wird als Risiko für die lokale Wirtschaft und die Bevölkerung angesehen.
Die Situation ist besonders kritisch in ländlichen Gebieten, wo die Bevölkerungsdichte geringer ist. Die Studie betont, dass die fehlende Infrastruktur einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität hat. Die Wirtschaftskammer fordert dringend Maßnahmen zur Förderung lokaler Handelsnetze.




























