Die Arbeitsmarktservice (AMS) hat nach Angaben der Vorständin Petra Draxl im "Mittagsjournal" des ORF-Radio rund 135 Millionen Euro an Arbeitslosengeld und Notstandshilfe an 250.000 Personen nachzahlen müssen. Die Nachzahlungen betreffen Personen, deren Leistungen im Rahmen der aktuellen Regelungen nicht vollständig berücksichtigt wurden.

Die AMS-Vorständin erklärte, dass das Geld aus dem Haushalt des Bundes stamme. Die Nachzahlung wurde aufgrund von Änderungen in den Regelungen für Arbeitslosengeld und Notstandshilfe erforderlich. Die Betroffenen wurden über die Nachzahlung informiert, um sicherzustellen, dass sie die vollständigen Leistungen erhalten.

Die Situation im Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Laut den neuesten Angaben des AMS ist die Zahl der Arbeitslosen in der Steiermark im Oktober um fast sechs Prozent gestiegen. Mehr als 38.100 Menschen sind ohne Job, was besondere Aufmerksamkeit erfordert. In der Region Lungau sind derzeit 184 sofort verfügbare offene Stellen gemeldet, was auf eine gewisse Stabilität im lokalen Arbeitsmarkt hindeutet.