Die Arbeitsmarktservice (AMS) in Österreich muss 135 Millionen Euro an Arbeitslosengeld und Notstandshilfe an 250.000 Betroffene nachzahlen. Die Zahlung wurde von AMS-Vorsteherin Petra Draxl im "Mittagsjournal" des ORF-Radio bekanntgegeben. Die Nachzahlung betrifft Personen, deren Leistungen nicht vollständig oder pünktlich ausgezahlt wurden.
Die AMS-Statistik für den Oktober 2026 zeigt, dass die Arbeitslosenquote im Bezirk Tamsweg bei 4,0 Prozent liegt. Dieser Wert bleibt stabil, wobei weniger Arbeitslose gemeldet wurden als im Vorjahresmonat. Im gesamten Bundesland Steiermark stieg die Zahl der Arbeitslosen um fast sechs Prozent. Besonders stark ist der Anstieg bei jungen Menschen ohne Job.
Die Nachzahlung von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe ist Teil der AMS-Arbeit, um sicherzustellen, dass Betroffene ihre Rechte vollständig wahrnehmen können. Die genauen Ursachen für die Nachzahlung wurden nicht näher erläutert, jedoch betont die AMS, dass die Zahlungen aufgrund von Fehlern oder Verzögerungen erfolgten. Die Betroffenen erhalten die Nachzahlung automatisch, sofern sie ihre Ansprüche geltend gemacht haben.
Die Arbeitsmarktsituation in Österreich bleibt komplex, mit regionalen Unterschieden. Während der Arbeitsmarkt im Lungau stabil bleibt, steigt die Arbeitslosenquote bei jungen Menschen. Die Nachzahlung von 135 Millionen Euro unterstreicht die Bedeutung der AMS-Arbeit, um die finanzielle Sicherheit der Betroffenen zu gewährleisten.




















